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Newsletter oder Blog: Was brauche ich für mein Marketing?


Newsletter oder Blog?

Website? Check! Social Media Auftritt? Check! Mit einer aussagekräftigen Website und den ersten Beiträgen bei Instagram, Facebook oder LinkedIn ist der Grundstein für dein Marketing gelegt. Wenn du deine Content-Strategie nun ausbauen möchtest, stehen zwei Optionen winkend am Wegesrand und heischen nach deiner Aufmerksamkeit: "Kein Marketing ohne Newsletter", ruft die eine Option. "Ein Blog ist der Schlüssel zur Neukundengewinnung", hält die andere Option dagegen.


Blog und Newsletter sind zwei starke Marketinginstrumente. Beide haben ihre Vorzüge und arbeiten auf verschiedene Ziele hin. Darum lässt sich die Frage, ob du einen Newsletter oder einen Blog brauchst, nicht pauschal beantworten. Wir schauen uns daher einmal die einzelnen Vor- und Nachteile beider Seiten an, ehe ich beide Instrumente in einer Tabelle gegenüberstelle – und dir damit hoffentlich die Entscheidung etwas leichter mache.


Was ist ein Newsletter?


Ein Newsletter ist eine regelmäßige E-Mail, die du an eine Liste von Abonnent:innen schickst. Im Newsletter informierst du deine Leser:innen z. B. über Werbeaktionen und Neuigkeiten oder versorgst sie mit wertvollen Tipps und Tricks.


Vorteile von Newslettern

  1. Direkte Kommunikation: Deine E-Mails landen direkt im Posteingang deiner Zielgruppe. Sie müssen nicht danach suchen, sondern bekommen deine Inhalte auf dem Silbertablett serviert.

  2. Kontakt mit deiner Zielgruppe: Durch einen Newsletter kannst du direkt mit deiner Zielgruppe kommunizieren. Schließlich haben sich deine Abonnent:innen bewusst dazu entschieden, sich für deinen Newsletter anzumelden. Ein Interesse an deiner Person oder deiner Arbeit ist bereits da.

  3. Schnell zu schreiben: Newsletter-Mails sind die Pixi-Bücher unter den Content-Formaten. Sie sind meistens kurz & knackig und gehen daher mit ein bisschen Übung schnell von der Hand. (Zur Orientierung: Ich arbeite meist ca. ein bis zwei Stunden an einem Newsletter).

  4. Erhöhte Konversionsrate: Dadurch, dass bereits Interesse an dir, deinen Produkten oder deiner Dienstleistungen da ist, besteht eine gute Chance, dass deine Leser:innen auf deine Call-to-Actions (anmelden, downloaden, kaufen etc.) reagieren.

  5. Beziehungsaufbau: Durch regelmäßige und persönlich formulierte Newsletter kannst du eine Beziehung zu deiner Zielgruppe aufbauen und deine Arbeit immer wieder in Erinnerung rufen.

  6. Keine/geringe Kosten: Die meisten E-Mail-Marketing-Plattformen bieten kostenlose oder zumindest kostengünstige Optionen für den Versand von Newslettern an.

  7. Messbarkeit: Newsletters können leicht gemessen und ausgewertet werden. Du kannst Daten wie Öffnungsraten, Klickrate und Konversionsrate verfolgen, um den Erfolg deiner Newsletter-Kampagne zu bewerten und zu optimieren.


Nachteile von Newslettern

  1. Konkurrenz: Viele Unternehmen senden regelmäßig Newsletter an ihre Kundschaft, was dazu führen kann, dass diese überfordert sind und deine E-Mails ignorieren oder sogar abbestellen.

  2. Spamfilter: Es kann passieren, dass deine E-Mails vom Spamfilter aussortiert werden und nicht im Posteingang deiner Empfänger:innen landen.

  3. Dosierung: Es ist manchmal schwer, die richtige Dosierung für deinen Newsletter zu finden. Wenn du zu häufig Newsletter versendest oder deine Newsletter zu viele Informationen enthalten, kannst du deine Zielgruppe mit zu viel Content überfordern und sie dazu bringen, deine E-Mails zu ignorieren oder abzubestellen.

  4. Einrichtungsaufwand: Um einen Newsletter zu erstellen und zu versenden, musst du vorher ein Anmeldeformular auf deiner Website integrieren, musst dabei den DSGVO-Bestimmungen gerecht werden, Bestätigungs- und Willkommensmails vorbereiten uvm. Das kann am Anfang überfordern.

  5. E-Mail-Liste aufbauen: Bevor du mit deinem Newsletter richtig loslegen kannst, musst du erstmal ein paar Kontakte sammeln. Das kann je nach Thema und Sichtbarkeit mühsam sein.

  6. Kurzlebiger Content: Deine Inhalte sind nur kurze Zeit für deine Community sichtbar.


Was ist ein Blog?


Ein Blog ist eine eigene Website oder ein Bereich einer Website, auf dem du regelmäßig Artikel veröffentlichst. Die Artikel können eine Vielzahl von Themen abdecken, wie z. B. Produktbewertungen, Branchennews oder Anleitungen. Der Zweck eines Blogs besteht darin, deine Kunden zu informieren und deine Expertise in einem bestimmten Bereich zu demonstrieren.


Vorteile von Blogs

  1. Suchmaschinenoptimierung: Jeder Blogartikel zu einem Keyword ist mindestens eine neue Chance, dass du bei Google gefunden wirst. Mit einer guten Strategie kannst du deine Reichweite extrem ausbauen.

  2. Persönlichkeit: Blogs bieten eine große Flexibilität in der Gestaltung und im Schreibstil, was es dir ermöglicht, kreativ zu sein und deine Marke zu präsentieren.

  3. Expertise und Vertrauen: Du wirst als Expert:in für dein Thema sichtbar, indem du dein Wissen weitergibst. Das baut Vertrauen in dein Können auf.

  4. Langlebiger Content: Dein Content ist öffentlich und kann dir über Jahre Traffic auf deine Seite bringen.

  5. Recycling: Die Inhalte auf deinem Blog kannst du in Social-Media-Beiträgen oder in deinem Newsletter wiederverwerten.


Nachteile von Blogs


  1. Erfordert Zeit und Mühe: Regelmäßige Blogbeiträge erfordern Zeit und Mühe, um zu recherchieren, zu schreiben und zu veröffentlichen.

  2. Konkurrenz: Es gibt viele Blogs, die mit ähnlichen Inhalten konkurrieren, was es schwieriger machen kann, sich abzuheben und Leser:innen zu gewinnen.

  3. SEO lernen und verstehen: Damit deine Blogartikel nicht untergehen, musst du sie für die Suchmaschine optimieren. Dafür benötigst du SEO-Know-How. Oft ist es sinnvoll, vorher eine Schulung zu belegen.


Du willst mit deinem Blog starten? In meinem Blogartikel-Paket schreibe ich deine ersten fünf Blogartikel. In einem anschließenden Blog-Webinar lernst du, wie du deinen Blog erfolgreich weiterpflegst – Checkliste inklusive! Schicke mir jetzt deine Anfrage über mein Kontaktformular.




Newsletter vs. Blog: Was soll ich nutzen?


Dir schwirrt der Kopf nach so vielen Vor- und Nachteilen? Die Tabelle stellt beide Optionen noch einmal übersichtlich gegenüber:


Newsletter

Blog

Aufwand Einrichtung

Hoher Aufwand, die Anmeldung einzurichten, automatisierte Mails vorzubereiten und eine E-Mail-Liste aufzubauen.

Die Einrichtung einer Blog-Rubrik auf deiner Website ist meist blitzschnell mit wenigen Klicks erledigt.

Zeitlicher Aufwand

Sind Automatisierungen eingerichtet und ein paar Kontakte da, ist der Zeitaufwand für einen Newsletter gering (ca. 1-2 Stunden).

Blogartikel können recht aufwändig sein: Du musst recherchieren, dich mit SEO befassen und einen spannenden, gut strukturierten Text mit Mehrwert schreiben. Das kann einige Stunden in Anspruch nehmen (je nach Thema ca. 3-8+ Stunden).

Sprache

Kurz & knackig, Ton hängt stark von der Branche ab: Mal rein informativ, meist aber mit persönlicher Note und direkter Ansprache der Leser:innen, um Nähe aufzubauen.

Hier hast du die komplette Freiheit und kannst dich sprachlich austoben. Meist bietet sich ein lockerer Ton an. Vermeide Fachsprache und erkläre die Themen einfach und verständlich.

Inhalte

Eine super Möglichkeit, News und Angebote schnell zu kommunizieren. Du schneidest Themen nur oberflächlich an.

Hier öffnet sich ein Universum an Themen: Du kannst über branchenspezifische News und Trends berichten, Tipps, Tricks und Anleitungen teilen, Produkte vorstellen, Gastbeiträge schreiben lassen, Erfahrungen schildern, Interviews führen, persönliche Einblicke geben und und und!

Sichtbarkeit

Nur für deine Abonnent:innen sichtbar.


Ein Newsletter hat nur eine kurze Lebenszeit: Er flattert ins Postfach, wird gelesen und ist danach meist für immer verschwunden.



Ein Blog kann von jedem eingesehen werden und hat eine lange Lebenszeit: Deine Beiträge können über Jahre für Traffic auf deiner Website sorgen und viele neue Menschen auf deine Seite bringen. Jeder SEO- Blogartikel bietet mindestens einen neuen Suchbegriff, für den du gefunden werden kannst.

Kosten

Kostenlos/gering

Kostenlos/gering (SEO-Schulung sinnvoll)

In vielen Fällen ist eine Kombination aus beiden Methoden wohl am effektivsten. Da die Zeit als Selbstständige:r aber ein knappes Gut ist, hoffe ich, dass dir die Gegenüberstellung dabei hilft, abzuwägen, mit welchem Instrument du anfangen möchtest.


Du wünschst dir Hilfe für deinen Newsletter oder deinen Blog? Schick mir gerne eine Nachricht und hol mich als Kreativkomplizin an Bord!


Ein Blick hinter die Kulissen: Wie war es bei mir?


Ich habe mich am Anfang für einen sanften Mix aus beidem entschieden: Neben meinen ersten Blogartikeln veröffentlichte ich parallel das Anmeldeformular für meinen Newsletter auf meiner Website, ohne aber Newsletter rauszuschicken. Als die ersten zehn Abonnent:innen (die nicht Freundinnen oder Familie waren) in meiner E-Mail-Liste waren, fing ich an, Inhalte aus meinen Blogartikeln für meine ersten Newsletter zu recyceln. So brauchte ich nicht viel Zeit für die Newslettererstellung und konnte mich ein wenig ausprobieren. Mittlerweile schreibe ich (so gut es geht) regelmäßig auf meinem Blog und veröffentliche alle zwei bis drei Wochen einen Newsletter. Der Rhythmus hat sich für mich bewährt und eingependelt. Übrigens kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden. 😉


4 wertvolle Tipps für Newsletter UND Blog


Du möchtest mit deinem Newsletter oder deinem Blog gleich loslegen? Dann kommen hier noch vier wertvolle Tipps:

  1. Definieren deine Zielgruppe: Bevor du mit deinem Newsletter oder Blog beginnst, versuche Klarheit über deine Zielgruppe zu bekommen. Durch eine klare Zielgruppendefinition kannst du personalisierte Inhalte erstellen, die deine potenziellen Kund:innen ansprechen.

  2. Veröffentliche regelmäßig: Egal, ob du dich für einen Newsletter oder einen Blog entscheidest: Bleib dran und plane regelmäßigen Content ein. Nur wenn du am Ball bleibst, wird dein Newsletter- oder Blogmarketing nachhaltig erfolgreich.

  3. Integriere die sozialen Medien: Nutze die sozialen Medien, um deinen Newsletter und deine Blogbeiträge zu promoten.

  4. Analyse: Beobachte die Leistung deiner Newsletter und Blogbeiträge. Dadurch kannst du herausfinden, was funktioniert und was nicht – und deine Strategie entsprechend anpassen.

Du willst mit deinem Blog gleich loslegen? Auf meinem Blog findest du Anleitungen zum Blogartikel schreiben, Blogartikel-Aufbau und klickstarke Überschriften-Ideen.

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