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Schreibblockaden: 7 einfache Tipps, wie du sie lösen kannst


Die Angst vor dem weißen Blatt ist lästig, aber total normal. Welche psychischen Ursachen es für Schreibblockaden gibt und wie du sie ganz einfach überwinden kannst.

Schreibblockaden
Schreibblockaden

Was ist eine Schreibblockade?


Du sitzt vor deinem Blogbeitrag, deinem Newsletter, deinem Social-Media-Beitrag oder deiner Bachelorarbeit. Das leere Blatt leuchtet dir strahlend weiß entgegen. Eigentlich weißt du sogar schon grob, was du schreiben möchtest – aber es geht nicht. Eine Schreibblockade macht es dir unmöglich. Dir kommen einfach keine passenden Worte in den Sinn und erst recht nicht auf dein weißes Blatt. Dich überkommt eine innere Leere und du hast keinen blassen Schimmer, wie du diesen Text jemals schreiben sollst. Kommt dir das bekannt vor? Mir auf jeden Fall. Selbst Schreibprofis, die jeden Tag mit Worten jonglieren, kennen Schreibblockaden. Von einer solchen Blockade spricht man in dem Moment, in dem du unfähig bist, zu schreiben. Nicht etwa, weil du es nicht kannst. Es gibt viele verschiedene Ursachen dafür, warum du einfach kein Wort auf deine leere Seite bekommst.

Schreibblockaden: Ursachen für deine Schreibhemmung


Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Schreibblockade. Es gibt einfache Auslöser wie ein schlechter Tag mit wenig Konzentration oder ein zu komplexes Thema. Aber auch tiefgehende psychische Auslöser wie Versagensängste können dahinterstecken. Ein Überblick über die häufigsten Ursachen von Schreibhemmungen:

  • Konzentration: Manchmal ist einfach nur mangelhafte Konzentration schuld für deine Schreibblockade. Ein unruhiger Ort oder ablenkende Gedanken können den Schreibprozess deutlich komplizierter machen.

  • Der Raum: Klingt wie eine Ausrede, aber manchmal ist es einfach der Ort, der eine Schreibhemmung hervorruft. Schreiben ist immer auch ein kreativer Prozess und ohne eine inspirierende Umgebung fällt das Texten manchmal schwer.

  • Das Thema: Vor allem, wenn es um Bachelor- oder Masterarbeiten geht, ist oft die Komplexität des Themas schuld für eine Schreibblockade. Das Feld lässt sich kaum überblicken und du hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst.

  • Zu wenig Input: Diese Ursache hängt stark mit dem vorherigen zusammen. Vielleicht hast du einen guten Überblick zum Thema, dennoch fehlt dir Hintergrundwissen, um einen Text mit Mehrwert zu formulieren.

  • Versagensängste: Manchmal sind es auch emotionale Gründe, die die Schreibblockade verursachen. Viele Menschen glauben zum Beispiel, dass sie nicht schreiben können. Durch diesen Glaubenssatz blockieren sie sich selbst und trauen sich nicht anzufangen, „da es eh nichts wird“ oder sie "eh nichts Wichtiges beizutragen" haben.

  • Perfektionismus: Zu hohe Erwartungen an einen Text können auch zu einer Schreibhemmung führen. Manche Menschen machen sich Druck, dass direkt die erste Version des Textes fehlerfrei sein muss und vielleicht auch noch anspruchsvoll klingen muss. Werden sie diesen Ansprüchen schon nach den ersten Sätzen nicht direkt, kommt es zu Frustration.

  • Fehlende Schreibpraxis: Der wohl am wenigsten überraschende Punkt: Gutes Schreiben erfordert Übung. Wer selten schreibt, tut sich mit dem Texten oft schwer.

Schreibblockaden lösen: 7 Tipps


Nun kennen wir zumindest einige Ursachen für Schreibblockaden. Aber was kannst du dagegen tun? Für jeden Auslöser folgt nun ein Tipp, wie du die Schreibblockade überwinden kannst.


  • Leg eine Pause ein: Wenn es dir an Konzentration mangelt, bringt es nichts, auf Teufel komm raus einen Text zu formulieren. Gehe eine Runde Spazieren und mache etwas anderes, was dich runterbringt und dir guttut.

  • Ortswechsel: Unser Gehirn braucht manchmal neue Impulse, um kreativ zu sein. Setze dich an einen neuen Ort zum Schreiben. Das kann einfach der Küchentisch sein, vielleicht setzt du dich aber auch in ein Café oder nach draußen. Neue Orte bringen einen oft auf neue Ideen.

  • Struktur schaffen: Wenn das Thema deines Beitrags zu komplex ist, hilft es, sich eine Übersicht anzulegen. Überlege dir eine feste Struktur mit vielen kleinen Unterkapiteln oder -überschriften, an denen du dich entlanghangeln kannst. Es kann auch hilfreich sein, Menschen in deiner Umgebung anzusprechen, was sie bei deinem Thema besonders interessant finden.

  • Neuen Input finden: Ist dein Thema in viele kleine Unterkapitel aufgeteilt, suchst du dir zu jedem Kapitel je eine neue Quelle heraus, in der du neuen Input zum Thema bekommst. Keine Lust zu lesen? Vielleicht gibt es ein YouTube-Video, einen Podcast oder einen Film, der das Thema aus einer neuen Perspektive betrachtet.

  • Schreib, wie du sprichst: Du kannst nicht schreiben? Glaub ich nicht. Vermutlich hast du eher ein verzerrtes Bild vom Schreiben. Kannst du sprechen? Ja? Dann kannst du auch schreiben. Geht es um das geschriebene Wort, denken viele Menschen, dass sie kompliziert formulieren und Fachbegriffe nutzen müssen. Unsinn. Schreib einfach so, wie du es deiner besten Freundin erzählen würdest.

  • Schraub deine Erwartungen runter. Weg mit den hohen Ansprüchen. Soll ich dir mal was verraten? Auch Profis schreiben meist mehr als eine Version ihres Textes. Die Rohfassung darf ruhig richtig kacke klingen. Schön umformulieren und redigieren kommt später dran. Hauptsache, du hast erstmal was geschrieben.

  • Schreib Tagebuch & lies ein Buch: Eher ein langfristiger Tipp. Regelmäßiges Schreiben und Lesen sorgen dafür, dass das Texten leichter fällt. Lies jeden Morgen nach dem Aufwachen fünf Seiten eines Buchs und schreib vor dem Schlafengehen deine Erlebnisse des Tages in ein Notizbuch. Du wirst mit der Zeit merken, dass dir das Schreiben immer leichter fällt.



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